Von Hunden und Häppchen
January 17th, 2009 | 4 Comments | Filed in Arbeit, Verschiedenes
Seit einigen Wochen nun schon durchstöbere ich die Bay Area nach potenziellen Arbeitgebern. Aber das gestaltet sich gar nicht so einfach. Vor allem ist es nicht mal einfach so schnell gemacht, da es sehr viele (politische-) Bildungsorganisationen, Institute, Stiftungen, Vereine, Museen, Kooperationen, Consultans etc. gibt. Ein wirklich weites – ja nahezu schon unüberschaubares – Feld! (more…)
Wir Deutsche lästern ja gerne mal über das am Boden liegende Gesundheitssystem der Amerikaner. Gestern hab ich meine erste Erfahrung mit diesem System gemacht und muss sagen: Das war eine runde Sache!
Also schnell noch die neuesten Türchen im Adventskalender öffnen! Wir haben aufgeholt und sind wieder voll im Zeitplan mit tollen Tipps für Last-Minute-Geschenke und Weihnachtsdeko in der Page Street!
Um mich einbißchen von der Lernerei abzulenken und um meine Kenntnisse auch praktisch anzuwenden, war ich gestern mit einer Freundin in einer sehr netten Bar. Das
Mal ganz losgelöst von den Beiträgen unseres
Euer Interesse an unserem Alltagsleben ist zum Glück sehr groß – trotzdem will ich heute mal über ein fast schon geschichtliches Thema schreiben, dass zur Zeit auch ein bißchen unser Alltagsleben in San Francisco berührt.
Früher habe ich mich bei amerikanischen Serien immer gewundert: Verfolgungsjagden sahen einfach total gestellt aus. Der Verfolgte fuhr schlangenlinienförmig an allen anderen vorbei, da diese mit nahezu identischer Geschwindigkeit auf den verschiedenen Bahnen fuhren – immer mit genügend Abstand zwischen einander, so dass man gerade so durchpasst. Super-Unrealistisch! Oder?
Schon am zweiten Tag in den USA habe ich eine Social Security Card beantragt, aber es wird wohl noch etwas dauern bis ich sie habe – bis zu vier Wochen. War aber bis jetzt auch kein Problem, immerhin haben wir auch so eine Wohnung bekommen, ich konnte mit der Arbeit beginnen, auch Internet und Fernsehen konnten wir beantragen, genauso wie Strom und Gas. Umso überraschter waren wir, dass gerade beim Handy-Vertrag auf die Sozialversicherungsnummer bestanden wird. So müssen wir E-Plus noch etwas treu bleiben. Blöd!
Da wir ja schon vor zwei Tagen in unsere neue Wohnung gezogen sind, haben wir leider keinen Zugriff mehr auf das Internet im Hotel. Und offensichtlich dauert es auch im “Land der unbegrenzen Möglichkeiten” gut eine Woche, bis die entsprechenden Kabel verlegt sind! Bis dahin sind wir auf das offene (instabile) Netz unseres Nachbarn angewiesen – und daher seltener online!
Dieses wirklich wunderschöne Gedicht hat uns meine Schwester zu unserer Hochzeit mit auf den Weg gegeben. Ich finde es eine sehr gute Wahl, denn es beschreibt ziemlich treffend genau jene Motivation, die Kathrin und mich diesen ungewissen Schritt in die USA wagen lässt. Das Gedicht bestätigt mich darin, den doch recht heftigen Veränderung mit sehr großer Freude entgegen zu schauen.