Unterschiede beim Autofahren
November 18th, 2008 | 3 Comments | Filed in Freunde, Verschiedenes
Früher habe ich mich bei amerikanischen Serien immer gewundert: Verfolgungsjagden sahen einfach total gestellt aus. Der Verfolgte fuhr schlangenlinienförmig an allen anderen vorbei, da diese mit nahezu identischer Geschwindigkeit auf den verschiedenen Bahnen fuhren – immer mit genügend Abstand zwischen einander, so dass man gerade so durchpasst. Super-Unrealistisch! Oder? (more…)
Ich hab zwar keinen Vergleich, aber für eine amerikanische Großstadt – finde ich – verfügt San Francisco über ein recht breites und gut funktionierendes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Trotzdem ist Busfahren hier manchmal wie in einigen afrikanischen Ländern: Man weiß nie, wann der nächste Bus kommt und wenn er kommt, ist er total überfüllt. Das ist besonders unangenehm, wenn es, wie in den letzten Tagen, sehr warm ist und einige Fahrgäste um ihre Hygiene besorgt sind.
Gestern wurde mal wieder ein Möbelstück geliefert. Diesmal wollte mich allerdings niemand übers Ohr hauen. Anstandslos wurde das gute Stück in die Wohnung geschleppt und ich musste keine Extra-Gebühr zahlen. Vielleicht machen das nur die IKEA-Speditionen? Denn diesmal waren wir bei 

Okay, heute Morgen konnte ich einen weiteren Unterschied zwischen Deutschland und den USA feststellen; zwei Balken in der Tankanzeige bedeuten nicht zwangsläufig, dass man noch ein paar Kilometer mit dem Auto fahren kann. Nach einem kleinen Day-Trip gestern war der Tank recht leer, aber ich dachte ich könnte das Tanken auf heute Morgen verschieben. Und so sprang die Karre dann leider nicht mehr an :( .. Aber der nette Herr von
Schon am zweiten Tag in den USA habe ich eine Social Security Card beantragt, aber es wird wohl noch etwas dauern bis ich sie habe – bis zu vier Wochen. War aber bis jetzt auch kein Problem, immerhin haben wir auch so eine Wohnung bekommen, ich konnte mit der Arbeit beginnen, auch Internet und Fernsehen konnten wir beantragen, genauso wie Strom und Gas. Umso überraschter waren wir, dass gerade beim Handy-Vertrag auf die Sozialversicherungsnummer bestanden wird. So müssen wir E-Plus noch etwas treu bleiben. Blöd!
Wir haben uns im Vorfeld des Umzugs viele Gedanken ums Geld gemacht; San Francisco ist eine der teureren Städte in den USA – alleine die Miete hat sich für uns im Vergleich zu Bonn verdoppelt! Außerdem werden wir vorerst nur mit einem Gehalt auskommen müssen und eventuell geht auch noch Kohle fürs Studieren drauf. Am Ende sind wir dann aber immer zum Schluss gekommen, dass es finanziell klappen sollte. Nur mit einer Sache haben wir nicht gerechnet…
Die erste Woche in unserer neuen Wohnung und unserer neuen “Hood” – und es gibt viel zu erzählen. Nachdem ich Thomas am Montag Morgen seinen Bagel geschmiert habe, hab ich mich erstmal um die häuslichen Dinge gekümmert. Da wir in Deutschland unsere Waschmaschine an eine liebe Ex-Kollegin verkauft haben und hier im neuen Haus die Waschmaschinen gerade ausgetauscht werden, wollte ich die Reinigung und Wäscherei um die Ecke mal ausprobieren. Der Laden wird von zwei hutzeligen Asiatinnen geführt.
Da ja jetzt doch schon einige nachgefragt haben, wie denn so mein erster Arbeitstag war, gibt’s jetzt mal ein paar Worte dazu. Eigentlich sind mir hauptsächlich drei Dinge aufgefallen; 1) ich bekomme alles Essen und die Getränke umsonst solange ich im Office bin, 2) die Arbeitszeiten scheinen human zu sein (also doch kein 20-Stunden-Arbeitstag) und 3) der erste Tag ist überall gleich – man richtet den Rechner ein und liest sich durch’s Firmen-eigene Wiki..